Resonant Matter – Experimentelle Musikproduktion mit klingenden/vibrierenden Materialien
KLANG ERFORSCHEN – EXPERIMENTIEREN MIT TRANSDUCERN, MATERIALIEN UND PFLANZEN
Klang ist mehr als das, was wir hören. Er ist Schwingung, Bewegung und Resonanz – spürbar im Raum, im Körper und im Material. In diesem Workshop nähern wir uns Klang auf sinnliche und experimentelle Weise und erforschen, wie er über unterschiedliche Oberflächen und lebende Systeme übertragen wird.
Gemeinsam untersuchen wir, wie Transducer Klang auf Materialien wie Metall, Holz, Glas oder Pflanzen übertragen und diese selbst zu klingenden Objekten werden lassen. Durch Berührung, Bewegung oder minimale Veränderungen entstehen vibrierende Klangflächen, Resonanzen und organische Soundprozesse, die hör- und fühlbar sind.
Der Workshop lädt dazu ein, spielerisch mit Technik zu experimentieren und dabei grundlegende Fragen zu Klang und Akustik zu entdecken: Was ist Klang eigentlich? Wie entsteht Resonanz? Wie verändert Material den Sound? Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier und Lust am Ausprobieren stehen im Vordergrund.
Je nach Setting arbeiten wir mit einfachen Sensoren (z. B. Berührung, Bewegung, Feuchtigkeit oder Temperatur), nehmen Klänge auf und ordnen sie zu kleinen Kompositionen oder gemeinsamen Klangmomenten an. Optional können grafische oder visuelle Notationen entstehen, um Klangprozesse sichtbar zu machen.
Der Workshop richtet sich an alle, die Klang jenseits klassischer Instrumente erleben möchten – experimentell, körperlich und offen.
Du brauchst keine technischen Vorkenntnisse. Alles Nötige wird gestellt.
Die max. Teilnehmendenzahl liegt bei 10.
Outcome
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Kleine Klangskulpturen oder resonierende Objekte
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Gemeinsame Klangsession oder experimentelle Komposition
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Audioaufnahmen und/oder grafische bzw. visuelle Notationen
Dozent:in: Katharina Bévand
Katharina Bévand ist eine in Berlin lebende Klangkünstlerin und Musikerin mit Fokus auf Sound Art, modulare Synthese und räumliche Klangwahrnehmung. In ihren Arbeiten – von Installationen über Klangobjekte bis zu Live-Performances – erforscht sie Resonanz, Raum und Materialität. Sie ist international ausgestellt und tritt zudem als Lehrende im Bereich Sound Art und Modular Synthesis auf.
Das Projekt Digital Pop wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.





