Rhythmus, Gruppenprozesse und musikalische Interaktion – Einführung in DrumCircles und rhythmusbasierte Methoden
Gemeinsames Musizieren bietet starke Impulse für Gruppendynamik, Konzentration und soziale Interaktion. Diese Fortbildung führt in grundlegende rhythmuspädagogische Methoden ein und zeigt, wie DrumCircles und weitere rhythmusbasierte Ansätze wirkungsvoll im Unterricht oder in der Jugendarbeit eingesetzt werden können.
Im praktischen Teil lernen die Teilnehmenden das Format DrumCircle als offene, spontane Form des gemeinschaftlichen Musizierens kennen. Sie erproben die Rolle der Facilitator-Leitung, entdecken Möglichkeiten zur nonverbalen Gruppensteuerung und erleben, wie ohne Übephasen ein gemeinsamer musikalischer Ausdruck entsteht.
Ergänzend dazu werden weitere Rhythmuskonzepte vorgestellt: Körperperkussion, Basistechniken an ausgewählten Percussion-Instrumenten und methodische Wege, mehrstimmige Rhythmusarrangements im Unterricht aufzubauen. Die Übungen sind niedrigschwellig, praxisnah und direkt übertragbar auf Klassen, AGs oder Projektphasen.
Die Fortbildung verbindet musikalische Praxis mit pädagogischer Methodik. Sie bietet Fachkräften klare Strukturen für den Einsatz rhythmusbasierter Gruppenarbeit und unterstützt dabei, Konzentration, Kooperation und kreatives Lernen in unterschiedlichen Lernsettings zu fördern.
Teilnahme & Voraussetzungen:
Die Teilnehmendenzahl ist auf 8 Personen begrenzt.
Die Fortbildung schließt mit einer ordentlichen Teilnahmebescheinigung ab.
Das Angebot richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger.
Dozent: Agustin Strizzi
Agustin Strizzi ist Musiker und Dozent mit langjähriger Erfahrung in moderner Musikvermittlung, Ensemblearbeit und kreativen Bildungsprojekten. Er verbindet künstlerische Professionalität mit praxisnaher pädagogischer Arbeit.
Referenzen:
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen | Gewoba · ZPOP Education · Musikschule Potsdam | Berufliche Schulen Potsdam · The PlanetDrum · Musikhaus Thomann · Novovax · BMG · Chorverband Berlin
Das Projekt Digital Pop wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.





